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Unternehmensberater fordert mehr finanzielle Transparenz
L e i p z i g (idea) – Gemeinnützige Organisationen sollen ihre Finanzen offen legen. Das forderte der Unternehmensberater Prof. Martin Beck (Pliezhausen bei Tübingen) in einem Seminar beim Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig.
Der Unternehmensberater Prof. Martin Beck (Pliezhausen bei Tübingen).
Die von einigen Einrichtungen betriebene Geheimpolitik schade vor allem den Organisationen selbst. Das Ansehen, das sie durch Gründer, glaubwürdige Politiker oder aktive Führungskräfte in jahrzehntelanger Arbeit erworben hätten, könne durch mangelnde Transparenz schnell verspielt und nur mühsam zurückgeholt werden. Für gemeinnützige Organisationen müsse daher dasselbe gelten wie für gewinnorientierte Unternehmen: „Wer mit anderer Leute Geld arbeitet, ist zur Offenlegung seiner Finanzen verpflichtet.“ Außerdem plädiert Beck für überschaubare Aufsichtsgremien. Während Aufsichtsräte von kleinen und mittleren Aktiengesellschaften häufig aus nur drei bis fünf Personen bestünden, seien bei gemeinnützigen Organisationen 15 und mehr Personen keine Seltenheit. Die Effizienz nehme auch dadurch ab, wenn dem Gremium Bürgermeister, Pfarrer und andere fachfremde Amtsträger „von Amtswegen“ angehörten. Das könne auch zu gefährlichen Abhängigkeiten führen.
Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea
Weitere Informationen zum Kongress Christlicher Führungskräfte in Leipzig gibt es hier: (kostenpflichtige Registrierung isre erforderlich)

