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Wie Sie mit tüchtigen und untüchtigen Aufsichtsgremien wirksam arbeiten können.
Aufsicht und Führung passen nicht nahtlos zusammen. Ein gewisses Potenzial an Misstrauen, an Distanz, auch an Konkurrenz, gehört zu einer wirkungsvollen Zusammenarbeit der beiden Pole. Kuschelbeziehungen sind nicht wünschenswert. Eine feste, verlässliche, sturmerprobte Loyalität beider Seiten ist dagegen sehr hilfreich.
Dies ist kein Aufruf zur Revolution gegenüber den vorhandenen Aufsichtsgremien. Es ist eher eine Empfehlung an die Führungskräfte, die vorhandene Situation einmal in Ruhe zu analysieren und dann eine Lösung für die künftige Zusammenarbeit zu finden, die menschlich akzeptabel, fachlich zufriedenstellend und strategisch wirksam sein kann.
Das wird nicht ohne Kompromisse gehen. Im günstigsten Falle sind beide Seiten, also Aufsicht und Führung, zu solchen Kompromissen bereit. Wo das nicht der Fall ist, ist es eine Frage der Klugheit der operativen Führung, sich so weit an die nicht veränderbaren Verhältnisse anzupassen, dass die oben genannten Bedingungen erfüllt werden können. Heldenmut ist hier nicht gefragt, höchstens Klugheit, Diplomatie und Fingerspitzengefühl.
Wer hier als Führungskraft Fehler macht, der gefährdet nicht nur seine Reputation, sondern möglicherweise auch seine Existenz.
Der ganze Artikel mit Checkliste, typische Systemfehler und "Zehn Geboten" können Sie hier herunterladen.
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Kontakt: Prof. Martin Beck

